Ebenen
Jedes Labyrinth wird aus sieben unabhängigen Ebenen gezeichnet, jede mit eigener Farbe, eigener Breite und eigenem Eckenstil. Diese Seite geht den Stapel von hinten nach vorn durch und zeigt jede Ebene einzeln freigestellt, damit Sie genau sehen, was sie beiträgt.
Wie sich die Ebenen stapeln#
Die Ebenen werden von hinten nach vorn gezeichnet: Leinwand, dann Hintergrund, Rahmen, Innenfläche, Gänge, Lösung – und ganz zuletzt Wände, über allem anderen. Jede Ebene lässt sich unabhängig gestalten, und jede kann auch vollständig ausgeschaltet werden.

Die Gruppe „Kulisse“#
Das Studio fasst die drei äußersten Ebenen – Leinwand, Rahmen und Hintergrund – in einem Bereich namens Kulisse zusammen, geordnet von außen → Rand → innen. Wenn Sie schon einmal direkt mit der Engine gearbeitet haben, kennen Sie sie vielleicht unter ihren internen Namen: background, contour und profile.

Leinwand#
Die Leinwand ist die gesamte Ausgabefläche – alles, was hinter dem Labyrinth liegt. Standardmäßig ist sie transparent: Das Studio zeigt dort ein Schachbrettmuster, und Exporte bleiben dahinter schlicht leer, bis Sie der Leinwand eine Farbe geben.

Rahmen#
Der Rahmen ist eine Umrisslinie, die um die Silhouette des Labyrinths herum gezogen wird. Zwei Regler formen ihn: Versatz bestimmt die Lage der Linie – den Abstand von der Kante des Labyrinths bis zu ihrer Mittellinie, gemessen in Vielfachen der Zellgröße – und Breite legt fest, wie dick die Linie gezeichnet wird.
Die häufigste Stolperfalle: Der Versatz legt die Mittellinie fest, und die Breite verdickt die Linie gleichmäßig nach beiden Seiten – die Hälfte jeder zusätzlichen Breite wächst nach innen zum Labyrinth hin, die andere Hälfte nach außen. Der sichtbare Abstand zwischen Labyrinth und Rahmen beträgt also offset − width / 2, und ein breiter Rahmen bei kleinem Versatz kann deshalb bis dicht an die Kante des Labyrinths heranrücken. Bei Rautenrastern reichen die Ecken etwa 1,4× weiter, damit der Rahmen die Spitzen frei umschließt.

Hintergrund#
Der Hintergrund füllt die Silhouette des Labyrinths selbst – die Fläche, die die Zellen einnehmen – und liegt unter allem, was innerhalb des Rahmens gezeichnet wird. Bei einem geformten Labyrinth (siehe Formen & Masken) ist er es, der die Silhouette einfärbt. Standardmäßig ausgeschaltet.

Innenfläche#
Die Innenfläche ist der Boden der Zellen – die Fläche, durch die die Korridore geschnitten sind. Über ihre Breite wird sie von den Wänden eingerückt, und ihr Eckenstil entscheidet, ob diese Einrückung eckig oder rund ausfällt.

Gänge#
Die Ebene „Gänge“ zeichnet die offenen Korridore – die Wege, die man tatsächlich gehen kann. Hier geht es um die Farbgebung der Korridore; die Regler, die bestimmen, wie Korridore überhaupt entstehen (Schleifen, Querverbindungen, lange Gänge), finden Sie unter Gänge & Struktur.

Wände#
Die Wände sind das Labyrinth. Sie sind standardmäßig schwarz, haben eine eigene Breite und einen eigenen Eckenstil und liegen – weil sie zuletzt gezeichnet werden – über jeder anderen Ebene, auch über der Lösung.

Lösung#
Die Lösung legt den kürzesten Weg zwischen Eingang und Ausgang darüber (standardmäßig in Rot). Sie wird direkt unter den Wänden gezeichnet, und Sie können zusätzlich zum ungelösten Labyrinth eine gelöste Variante exportieren. Um die Wahl der Endpunkte geht es unter Eingang, Ausgang & Lösung.

Breiten & Ecken#
Jede Breite auf dieser Seite ist ein Prozentsatz der Zellgröße – ein Rezept skaliert deshalb sauber von der Visitenkarte bis zum Poster.
- Rund: echte gerundete Geometrie – Kurven, die gerade Strecken bewahren, keine abgeschnittenen Ecken.
- Eckig: jeder Übergang bleibt scharfkantig und technisch.